Gegenwart

%foto UMDT  %foto UMDTLage: die Gemeinde Dąbrowa Tarnowska liegt im südöstlichen Teil Polens, in der Małopolskie-Wojewodschaft, im Grenzgebiet des Karpatenvorlandes und des Gesenkes Sandomierz. Bestandteile der Gemeinde Dąbrowa Tarnowska sind: Stadt Dąbrowa Tarnowska und 12 Schulzendörfer, d.h.: Brnik, Gruszów Wielki, Gruszów Mały, Laskówka Chorąska, Lipiny, Morzychna, Nieczajna Dolna, Nieczajna Górna, Smęgorzów, Sutków, Szarwark, Żelazówka.

Gemeindefläche: insgesamt – 11.589 ha; darin die Stadt Dąbrowa Tarnowska selbst – 2.307 ha.

Gemeindebevölkerung: insgesamt – 20.594 Personen, Stadt – 11.435 Personen, Dörfer – 9.159 Personen (Stand zum 31.03.2005).

Verkehrssystem: Dąbrowa Tarnowska verfügt über ein radiales Verkehrsstraßensystem, welches Verbindungen mit anderen Gemeinden der Małopolskie-Wojewodschaft sichert. Die Stadt selbst liegt bei der Trasse Warschau-Krynica, 20 km nördlich von Tarnów, 100 km südlich von Kielce. Ab 1. Januar 1999 ist die Stadt Sitz der Kreisverwaltung.

Fernmeldeverkehr: die Gemeinde hat ein gut entwickeltes Telefonnetz sowie eine automatische Zentrale mit 4529 Fernsprechteilnehmern, darin mit 3968 privaten Telefonnummern. Gut ist auch der Zugang zu automatischen internationalen Verbindungen.

Energieversorgung: Größe der installierten Energetikleistung erlaubt volle Deckung des hiesigen Bedarfs. Stadt und Gemeinden werden mit Nieder- und Mitteldruckgas versorgt. Die bestehenden Leistungsreserven sind groß.

Wässerversorgung: Wässerversorgung erfolgt mit Wasserentnahme auf dem Fluss Dunajec in der Umgebung von Żabno. Man hat 21 km Wassermagistrale aufgebaut, wodurch die Möglichkeit der Entnahme großer Wassermengen von Wasserfassungen der Stadt Tarnów besteht. Alle 12 Schulzendörfer der Gemeinde haben ihre Wasserleitungen.

Kanalisationsnetz: ein Teil des Stadtgeländes hat das Schwemmkanalisationssystem zusammen mit einer mechanisch-biologischen Kläranlage. Das in den letzen Jahren gebaute Kanalisationsnetz ist schon entsprechend modern.

Über Kanalisation verfügen: Dąbrowa Tarnowska – 61,2 km; Nieczajna Dolna – 11,3 km; Nieczajna Górna – 9 km, Gruszów Wielki sowie ein Teil von Gruszów Mały – 16 km. In Kürze wird Kanalisation in folgenden Dörfern gebaut: Brnik, Szarwark, Żelazówka und Lipiny. Auf dem Stadtgelände sind Sanitärkanalisationsnetze in den Straßen projektiert und aufgebaut worden: Zagumnie-, Szarwarska-, Brat Albert Chmielowski-, Wieniawski-, Witos-, Szymanowski-, Ulinów-, Chopin-, Czernia-, Gruszowska-, Leśna- und Nowa-Straße.

%foto UMDT  %foto UMDTWohnungsvorräte: die auf dem Stadtgelände funktionierende Wohnungsbaugenossenschaft hat 987 Wohnungen in Betrieb. 2004 wurden 2 Wohnblöcke in Betrieb genommen. Die Gemeinde erhält 269 kommunale Wohnungen. Gut entwickelt ist individueller Einfamilienwohnungsbau.

Landwirtschaft: Gemeinde hat Ackerböden schlechter Qualität (4.-6. Klasse)

Eigentumsstruktur: individuelle Bauernwirtschaften mit Getreidepflanzen- und Hackfrüchtebestellung. Langjährige Traditionen der Anbauen und der Verarbeitung von Tomaten, Erdbeeren, Bodengurken. Es gibt große Überschüsse landwirtschaftlicher Produkte im Vergleich mit Bedarf des örtlichen Marktes.

Tier- und Pflanzenwelt: auf dem Gemeindegelände gibt es am meisten alte Wälder. Das sind Nadelbaumbestände mit Kiefernbaumübergewicht. Nach Übergang zu reicheren Laubbaumbeständen treffen wir solche Baumsorten, wie: Eiche, Buche, Erle und Birke.

%foto UMDT  %foto UMDTIn der Gemeinde gibt es auch Jagdreviere in Wäldern und auf Feldern. Hier können wir treffen: unter Vertretern des jagdbaren Großwildes – einen wandernden Elch, Hirsch, Wildschweine, jagdbares Rotwild, wie Ricken und auch jagdbares Kleinwild, d.h. Hasen, Fuchse, Marderhunde, Dachse, Steinmarder und Waldmarder, Biber. Unter den Vögeln sollen hier genannt werden: Rebhuhn, Fasan, Wachtel, Ringeltaube, Storch sowie Raubvögel.
Studium der Voraussetzungen und Entwicklungsrichtungen für die Stadt und Gemeinde Dąbrowa Tarnowska: unsere Gemeinde verfügt über eigenes „Studium der Voraussetzungen und Richtungen für Gemeinderaumbewirtschaftung“, welches als strategisches Dokument unsere Gemeinderaumpolitik bestimmt. Dieses Studium ist ein Bericht über den bestehenden Stand der Dinge und über Entwicklungsbedingungen. Gleichzeitig bestimmt es die Richtungen der Gemeinderaumbewirtschaftung.
Planung Örtlicher Entwicklung der Gemeinde Dąbrowa Tarnowska: die Gemeinde hat ihre Planung Örtlicher Entwicklung, welche 2004 bearbeitet und bestätigt wurde. Das Dokument charakterisiert genau die Gemeinde Dąbrowa Tarnowska in vielen Ebenen, d.h. in der gesellschaftlichen, demographischen, Kultur- und Wirtschaftsebene. Die Planung Örtlicher Entwicklung beinhaltet auch Programmelemente bezüglich der Investitionen auf dem Gemeindegelände für den Zeitraum 2007-2013 zusammen mit Finanzplanung einzelner Aufgaben.
Aktuell hat die Gemeinde ihr Umweltschutzprogramm sowie ihre Abfallwirtschaftsplanung für die Jahre 2005-2015 bearbeitet. Ziel der Bearbeitung ist Darstellung des aktuellen Umwelt- und Abfallwirtschaftsstandes auf dem Gelände der Gemeinde Dąbrowa Tarnowska sowie Darstellen der Lösungen, welche zur Attraktivitätsverbesserung der Region in der Umweltebene beitragen können.
Das Umweltschutzprogramm bestimmt ökologische Gemeindeziele für die nächsten 4 Jahre sowie perspektivisch: vorgesehene Aktivitäten in den weiteren 4 Jahren. Die Abfallwirtschaftsplanung bestimmt die Strategie der Gemeindehandlungen in kurzfristiger (4 Jahre) sowie in langjähriger (8 Jahre) Perspektive.