Geschichte

%foto UMDT  %foto UMDTDie Forschungen im Bereich der Urgeschichte der Region von Dąbrowa Tarnowska bestätigen Vorhandensein einer organisierten Siedlung schon Ende des 14. Jahrhunderts. Dąbrowa war im Besitz des Geschlechtes Ligęza, welches die Ortschaft nach dem Magdeburger Recht vor dem Jahr 1422 angelegt hat. Damals war Dąbrowa eine entwickelte Siedlung mit einer großen Mühle, Fischwirtschaft, 60 Bauernwirtschaften, Vorwerk und Wirtshaus. Das Dorf Dąbrowa verdankt seine Entwicklung dem Wojewoden Jan Ligęza, welcher Basis der materiellen Größe seines Geschlechtes gegründet hat. Trotzdem muss man feststellen, dass zur wirtschaftlichen Entwicklung der Siedlung der Kastellan von Sandomierz, Mikołaj Spytek Ligęza am stärksten beigetragen hat. Anerkennung verdiente er vor allem als großzügiger Stifter der Herberge für die Kranken und Armen sowie der Pfarrkirche.

Er war auch ein ausgesprochen guter Parlamentredner und hatte eigene Druckerei. Dank ihm wurde die Siedlung zu einem Hofkulturzentrum, er sollte auch ein Renaissanceschloss aufgebaut haben.

1628 erhielt er vom König das Privileg für Organisierung der Jahrmärkte, welche schon Ende des 17. Jahrhunderts in der ganzen Republik Polen berühmt waren.

Wenn wir schon die Entwicklung der Ortschaft Dąbrowa und ihre Einwohner erwähnen, sollen wir nicht vergessen, dass die heutigen Stadtviertel Ruda und Podkościele früher als zwei getrennte Ortschaften existierten. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Siedlung zum Produktions-, Handwerksdienstleistungs- und Handelsaustauschzentrum. Bis zum Jahr 1637 gehörte die Siedlung dem Geschlecht Ligęza, danach überging sie in die Hände der Familie Lubomirski. Höchstwahrscheinlich 1693 wurden der Ortschaft Dąbrowa Stadtrechte verliehen.

1697 hat Kazimierz Lubomirski seine Residenz umgebaut und sie in einen schönen Magnatenpalast umgestaltet, welcher bis zum Jahr 1846 existierte. In demselben Jahr ist der Palast in Flammen aufgegangen. An seiner Stelle ist in den Jahren 1948-1965 eine neue Pfarrkirche errichtet worden. Als Überbleibsel des alten Palastes ist bis heute das historische Einfahrtstor erhalten geblieben.

Im 18. Jahrhundert war Dąbrowa wirtschaftlich eine völlig entwickelte Stadt. Es gab hier zahlreiche Handwerksinnungen, Schule, Hospital. Diese imposante Stadtentwicklung wurde wegen der Teilungen Polens unterbrochen. Infolge dieser Teilungen überging Dąbrowa unter österreichische Herrschaft.

Um die Wende des 19.zum 20. Jahrhundert strebten die Stadteinwohner nach Wieder-herstellung der früheren Glanzzeiten von Dąbrowa.

%foto UMDT  %foto UMDT1906 wurde die Eisenbahnlinie in Betrieb genommen, welche Tarnów mit Szczucin verbunden hat.

Die zwei Weltkriege haben riesige Verwüstungen und große Menschenverluste verursacht.

Historische Dokumente beweisen, dass 1939 in Dąbrowa Tarnowska 6117 Personen lebten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden lediglich 4.520 Einwohner registriert. Gekommen ist die Zeit städtebaulicher Arbeiten, die Zeit der Wirtschafts- und Kulturentwicklung der Stadt. Man hat Verkehrswege wiederaufgebaut, der Reihe nach wurden viele neue Objekte errichtet, wie: Bank-, Post-, Hospital- und Bibliothekgebäude, Stadt- und Landratverwaltungsgebäude, Wohnsiedlungen, Schul- und Sportobjekte. Aufgebaut worden sind auch: Waisenkinderhaus, Hospiz- und Friedhofskapelle. Handels-, Dienstleistungs- und Fernmeldeverkehrsnetz wurden modernisiert, in der Stadt und der Gemeinde sind durchgeführt worden: Gasleitungs-, Wasserleitungsbau und teils auch Kanalisationsbau. Dąbrowa Tarnowska hat eigene moderne Kommunaldeponie. In den letzten Jahren hat man das schöne neue Gebäude der Johann Paul II – Grundschule Nr. 1 in Dąbrowa Tarnowska sowie das Gebäude der Grundschule in Szarwark errichtet. In den Schulen wurden Kohlenkesselhäuser liquidiert.

Die Stadt setzte auf Ökologie und reine Umwelt, Tag für Tag wird sie moderner und schöner. Im Stadtzentrum wurde Straßenbeleuchtung modernisiert, neue Wohnsiedlungen und Straßen werden gebaut.

Von dem Stadtaussehen entscheiden ihre schön gepflegten Grünanlagen. Ein großer Vorteil von Dąbrowa Tarnowska ist sein richtig gepflegter Park, reine Straßen und gepflegte öffentliche Objekte, wie auch private Wohnhäuser.

Die bunten Fassaden der Wohnhäuser, die den Marktplatz umgeben, geben der Stadt an Schönheit und Ästhetik zu.

%foto UMDT  %foto UMDTAussehen der Schulzendörfer der Gemeinde Dąbrowa Tarnowska hat sich auch verändert.

Die meisten Dörfer sind heute mit einer modernen Infrastruktur ausgestattet, alte Gebäude mit Strohdächern sind verschwunden, an der Stelle sind helle und moderne Häuser entstanden.

Beinahe alle Schulen auf dem Gelände der Gemeinde Dąbrowa Tarnowska sind Objekte der Nachkriegsperiode; ähnlich schmücken die Kirchenobjekte mit ihrer Architektur alle Ortschaften und schreiben sich in schöne Landschaften einzelner Dörfer ein.

Die Gemeinde Dąbrowa Tarnowska ist eine sichere Gemeinde, ihre Einwohner sind fleißige Leute, die um eigene Bauernhöfe entsprechende Sorge tragen und empfindlich gegen Ästhetik und Schönheit sind. Sie wissen ihre häuslichen Herde zu schätzen und die Dörfer der Gemeinde bezaubern uns mit ihren Landschaften voller schönen Felder, Wälder und Kleinkapellen bei den Wegen.

Zu Vorteil der dörflichen Landschaften werden Gewässer der Jahr für Jahr reineren Flüsse: Brnia, Nieczajka, Szarwarczanka bzw. Smęgorzówka. Reize der Landschaft der Dörfer in der Gemeinde Dąbrowa Tarnowska vergrößern die hier wachsenden alten Weiden, schöne Birken oder breite und weite Waldflächen.

Die Jugend der Gemeinde Dąbrowa bekommt aktuell immer bessere Ausbildung. Immer mehr Abiturienten erwerben ihre Studienbücher, sie studieren verschiedene Disziplinen und gewinnen wissenschaftliche Titel.

Ein beträchtlicher Teil dieser Absolventen sieht ihre Zukunft bei Arbeit in modernen Dienstleistungsinstitutionen, sie können auch zu hervorragendem Kader vieler Betriebe werden.